Österreichisches Religionspädagogisches Forum 29 / 2021 / Heft 1

 „Religionsdidaktik im Kontext von Fachdidaktiken“

 Call for Papers

 

In den letzten 20 Jahren hat sich das Gespräch zwischen den Fachdidaktiken enorm intensiviert. Dazu haben die Bildung von fachdidaktischen Dachorganisationen wie der GFD in Deutschland, der ÖGFD in Österreich und von KOFADIS in der Schweiz beigetragen, aber auch die zunehmende Kooperation von Fachdidaktiken in diversen Forschungsprojekten. Darüber hinaus unterstützen die Bildung von Zentren für LehrerInnenbildung oder Schools of Education die Verschränkung von Fachdidaktiken, Fachwissenschaften, Bildungs­wissenschaften und Praxis. Auffallend ist auch, dass sich – u. a. bedingt durch die mangelnde Rezeption jüngerer fachdidaktischer Entwicklungen in der Allgemeinen Didaktik – eine Allgemeine Fachdidaktik etabliert hat (Bayrhuber u. a. 2017; Rothgangel u. a. 2020). Indem die Allgemeine Fachdidaktik einen Vergleich der Fachdidaktiken durchführt, der den Blick zugleich auf Gemeinsamkeiten wie Unterschiede richtet, können wiederum Impulse für das Gespräch innerhalb und zwischen den Fachdidaktiken entstehen.

Welche Impulse, Chancen und Herausforderungen resultieren vor diesem Hintergrund für die Religionsdidaktik?

Vor dem Hintergrund der genannten Entwicklungen und Herausforderungen lauten mögliche Schwerpunkte dieses Themenheftes folgendermaßen:

  • Reflexion von Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen der Religionsdidaktik und anderen Fachdidaktiken (z.B. hinsichtlich der Orientierung an Fachwissenschaften, an fachbezogenen Praxen usw.).
  • Religionsdidaktik in Kooperation mit anderen Fachdidaktiken, Fachwissenschaften, Bildungswissenschaften und Praxisorten: Welche Erfahrungen, Fragestellungen, Erkenntnisse lassen sich hier für die Religionsdidaktik generieren?
  • Die Relevanz von Religionsdidaktik bei den ersten Schritten in die Praxis. Was gibt Orientierung? Wo bedarf es einer praxistauglichen Klärung? Wo sind die großen Fragen, die religionsdidaktisch weiterbearbeitet werden müssen?
  • Welche Anregungen für die religionsdidaktische Forschung bzw. kritischen Einwände ergeben sich aus bestimmten Ergebnissen des Vergleichs zwischen Fachdidaktiken? Ein Vergleich zeigt, dass letztlich vier Quellen fachlicher Inhalte bestehen: Fachwissenschaften, Praxen des Gegenstandsbereichs, fachbezogene anthropologische Aspekte, fachbezogene gesellschaftliche Aspekte. Vermag diese Einsicht bestimmte Auseinandersetzungen in der Religionsdidaktik zu relativieren, z. B. pro und contra Performative Religionsdidaktik?
  • Bestätigt sich auch im Kontext der Religionsdidaktik das Ergebnis, dass nicht nur die Fachwissenschaften (v.a. Theologie und Religionswissenschaft) und die Bildungswissenschaften eine konstitutive Bezugsdisziplin bilden, sondern auch andere Fachdidaktiken?

Wir laden herzlich ein, Beiträge speziell zur Thematik dieses Heftes bzw. auch über das Thema hinausgehende Beiträge zu verfassen und für die nächste Ausgabe des ÖRF einzureichen, die im Mai 2021 erscheinen wird.

  • Wir bitten Sie, uns die Ankündigung Ihres Beitrages an folgende Mail-Adresse zu senden: stefanie.mayer@uni-graz.at oder oerf.redaktion@uni-graz.at. Sie werden daraufhin eine kurze Rückmeldung von uns erhalten.

Sobald Sie Ihren Beitrag fertig erstellt haben, laden Sie ihn bitte selbstständig auf folgender Seite hoch: http://oerf-journal.eu/. Melden Sie sich dazu auf der Plattform an und wählen Sie „Neue Einreichung“ aus. Sollten diesbezüglich Fragen auftreten, wenden Sie sich bitten an andreas.bogensberger@uni-graz.at, stefanie.mayer@uni-graz.at oder wolfgang.weirer@uni-graz.at.

Wenn Sie bereits im Zeitraum von 2017-2020 einen Beitrag für das Österreichische Religionspädagogische Forum erstellt haben, wurden Sie von uns bereits auf der Plattform erfasst. In diesem speziellen Fall melden Sie sich per Mail noch vor der „Neuen Einreichung“ bei andreas.bogensberger@uni-graz.at oder stefanie.mayer@uni-graz.at. Sie erhalten von uns Ihren Zugang zur Plattform – erstellen Sie anschließend ein neues Passwort.

Wir bitten ebenso um die Bekanntgabe von Publikationen, die in der letzten Zeit entstanden sind und die rezensiert werden sollen, sowie um Kurzbeschreibungen sehr guter wissenschaftlicher religionspädagogischer Qualifizierungsarbeiten an den verschiedenen Standorten (Master-, Diplomarbeiten, Dissertationen …)!

Verantwortlich für die inhaltliche Konzeption dieser Ausgabe:

Univ.-Prof. Dr. Andrea Lehner-Hartmann, Universität Wien

Univ.-Prof. DDr. Martin Rothgangel, Universität Wien

 

Zeitplan:

Vorschläge für Beiträge erbitten wir bis 31.10.2020

Abgabetermin für alle Beiträge: 15.1.2021

Erscheinungsdatum: Mai 2021

Herausgeber:

Vorstand des Österreichischen Religionspädagogischen Forums; Univ.-Prof. Dr. Andrea Lehner-Hartmann (Vorsitzende).

Linie der Zeitschrift:

Die Zeitschrift dient der religionspädagogischen Theoriebildung und thematisiert bewusst den österreichischen Kontext, möchte aber gezielt auch für andere Länder, Regionen und Kontexte interessant sein. Sie ist ökumenisch und interreligiös ausgerichtet und somit das Publikationsorgan für ReligionspädagogInnen aller Religionen und Konfessionen, die an Pädagogischen Hochschulen oder Universitäten im Bereich von Forschung und/oder Lehre tätig sind.

ISSN: 1018-1539

Erscheinungsweise:

2x / Jahr, online, Open-Access. Zugang: http://unipub.uni-graz.at/oerf bzw. http://oerf-journal.eu

Die Beiträge der Zeitschrift werden gegenwärtig in folgenden Datenbanken gelistet bzw. indexiert:

  • Web of science (Thomson Reuters): Emerging Sources Citation Index
  • Directory of Open Access Journals (DOAJ)
  • ERIH-Plus
  • Ulrichsweb
  • RKE-Datenbank (Comenius-Institut)
  • FIS-Bildung
  • QOAM - Quality Open Access Market

 

Schriftleitung:

Ao. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Weirer, Universität Graz

Inhaltliches Konzept:

Jedes Heft hat ein durch das Editorial Board festgelegtes Schwerpunktthema. Zu diesem Thema gibt es einen Call for Papers, es werden darüber hinaus auch konkrete AutorInnen explizit um themenspezifische Beiträge angesprochen.

Daneben werden Beiträge zu religionspädagogischen Themen aller Art veröffentlicht, zu allen Lernorten von Religion und zur Wissenschaftstheorie der Religionspädagogik. Beiträge können auch die Praxis religiöser Bildung in den Blick nehmen, doch sollen sie dabei erkennbar theoriegeleitet sein. Die Ausgaben umfassen auch Buchbesprechungen sowie die Vorstellung von religionspädagogischen Masterarbeiten, Diplomarbeiten und Dissertationen, die in Österreich entstanden sind.

Jedem Beitrag (außer Rezensionen und Vorstellung von Qualifikationsarbeiten) wird ein Abstract in deutscher und englischer Sprache vorangestellt.

Die Qualitätssicherung der Zeitschrift beinhaltet ein double-blind Peer-Review-Verfahren (ausgenommen davon sind Beiträge zum Teil C sowie Praxisbeiträge, die jeweils von mindestens zwei Mitgliedern des Editorialboards begutachtet werden, s.u.). Die GutachterInnen im Peer-Review-Verfahren kommen aus der religionspädagogischen Scientific Community, in der Regel aus dem deutschsprachigen Raum.

Struktur der Einzelausgaben:

Editorial (Schriftleitung): Einführung in die Thematik des Heftes, kursorische Vorstellung der Beiträge

Teil A: Thementeil (6 bis 10 Beiträge) / peer reviewed

Teil B: Weitere wissenschaftliche Beiträge / peer reviewed

Teil C: Weitere Beiträge, primär berufsfeldspezifische Forschung / reviewed durch Editorial Board

Teil D: Praxisberichte, Tagungsberichte u. ä.

Teil E: Rezensionen und Vorstellungen wissenschaftlicher Qualifikationsarbeiten

 

Manuskriptrichtlinien:

Version 2020_2

Liebe Autorinnen und Autoren,

wir bitten Sie, die hier angeführten Hinweise möglichst genau zu beachten, Sie ersparen uns damit sehr viele Korrekturarbeiten. Die formal korrekte Ausfertigung der Beiträge ist einer von mehreren Aspekten im Peer-Review-Verfahren.

Wir bitten Sie, ab sofort all Ihre Beiträge selbstständig auf folgende Seite hochzuladen: http://oerf-journal.eu/index.php/oerf

Melden Sie sich dazu bei der Plattform an und führen Sie eine „Neue Einreichung“ durch. Sollten diesbezüglich Fragen auftreten, wenden Sie sich bitten an andreas.bogensberger@uni-graz.at, stefanie.mayer@uni-graz.at oder wolfgang.weirer@uni-graz.at.

  • Wenn Sie bereits im Zeitraum von 2017-2019 einen Beitrag für das ÖRF erstellt haben, wurden Sie von uns schon auf der Plattform erfasst. In diesem speziellen Fall melden Sie sich per Mail, noch vor der „Neuen Einreichung“, bei andreas.bogensberger@uni-graz.at oder stefanie.mayer@uni-graz.at. Sie erhalten von uns Ihren Zugang und Ihr Passwort zur Plattform.

Danke im Voraus!

 

Abstract, Titel und Keywords

  • Für jeden Artikel ist ein je 5-10 Zeilen umfassendes Abstract in deutscher und englischer Sprache (je 500 – 600 Zeichen) zu verfassen und auf der oben genannten Plattform (im Abschnitt „Metadaten“) einzugeben.
  • Bitte geben Sie dort auch den Titel Ihres Beitrages sowohl in deutscher als auch in englischer

Fügen Sie dem Abstract 4 – 5 Vorschläge in englischer und deutscher Sprache für Schlagworte (keywords), die Ihren Beitrag inhaltlich charakterisieren, hinzu.

 

Angaben zur Autorin/zum Autor + Foto

Für die AutorInnenvorstellung werden folgende Informationen benötigt:

Titel, Vorname, Nachname, Funktionsbezeichnung

Bsp.: Dr.in Maria Juen, Universitätsassistentin am Institut für Praktische Theologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck, Fachbereich Katechetik/Religionspädagogik und Religionsdidaktik, AHS-Religionslehrerin.

Vergessen Sie bitte auch nicht, ein aktuelles Foto von Ihnen in bestmöglicher Auflösung hochzuladen.

 

Textverarbeitung

Der Beitrag sollte als Microsoft Word-Datei (oder RTF-Format) eingereicht und hochgeladen werden. Dateiname: Autor_OERF2021_1.docx

Textumfang

Bitte beachten Sie die von uns vorgegebene Länge für

  • Beiträge im Ausmaß von 000 – 40.000 Zeichen und
  • Buchbesprechungen und Vorstellungen von Qualifikationsarbeiten im Ausmaß von max. 000 Zeichen

inklusive Leerzeichen und inklusive aller Belege und Fußnoten.

Textgestaltung

  • Verzichten Sie bitte unbedingt auf Seitenzählung, Silbentrennungen und den Einsatz spezieller Druckformatvorlagen!
  • Zur besseren Lesbarkeit Ihres Textes können Sie Zwischentitel einfügen. Innerhalb des fortlaufenden Textes ist eine maximal dreistufige Hierarchie vorgesehen: 1 / 1.1 / 1.1.1
  • Nummerieren Sie die Zwischenüberschriften bitte „händisch“ (d.h. nicht per Dokumentenvorlage oder automatischer Nummerierungsfunktion).
  • Hervorhebungen im Text sind kursiv zu setzen – Unterstreichungen oder Fettdruck sind nicht vorgesehen.
  • Verwenden Sie die Return-Taste nur bei Absatzwechseln.

Rechtschreibung

Verfassen Sie Ihren Text bitte nach den Regeln der neuen Rechtschreibung! – Einzige Ausnahme: Bei wörtlichen Zitaten kann die ursprüngliche Schreibweise beibehalten werden.

  • Bitte achten Sie auf geschlechtergerechte Formulierungen und verwenden Sie dabei gegebenenfalls das „Binnen-I“ (z.B. SchülerInnen).

Einfache und doppelte Anführungszeichen / Kennzeichnung von Zitaten

Beschränken Sie den Einsatz doppelter Anführungszeichen strikt auf wörtliche Zitate! Verwenden Sie ansonsten einfache Anführungszeichen.

Wörtliche Zitate setzen Sie in doppelte Anführungszeichen. Bei ganzen Sätzen endet das Zitat hinter dem jeweiligen abschließenden Satzzeichen, bei der Zitation von Satzteilen steht das Satzzeichen nach dem Anführungszeichen.

Grafiken, Fotos

Abbildungen (Grafiken, Fotos, Tabellen) sollten mit einer Auflösung von 250 – 300 dpi (s/w) eingescannt bzw. eigens erstellt und in einer gesonderten Datei im jpg-Format hochgeladen werden (nicht in den Text integrieren). Dateinamen: Autor_abb1.jpg …

Im Text fügen Sie bitte an der Stelle, an der die Abbildung, Grafik oder Tabelle platziert werden soll, deutlich ein: EINFÜGEN Abb. 1

Fußnoten

Zitationsbelege, Literaturverweise und Anmerkungen erfolgen durchgängig in Fußnoten, nicht im Haupttext. Ein separates Literaturverzeichnis fügen Sie bitte am Ende des Textes an. Zitationsbelege bzw. Literaturangaben

Bitte orientieren Sie sich an den folgenden Vorgaben und Beispielen (Vornamen der angeführten Personen unbedingt ausschreiben!).

Auslassungen in Zitaten bitte durch drei Punkte in eckiger Klammer markieren […].

 

Falls Sie das Literaturverwaltungsprogramm Citavi verwenden: Citavi stellt einen eigenen Zitationsstil für Citavi (aktuelle Version 6.3) zur Verfügung.

Um den ÖRF-Stil zu verwenden, klicken Sie in Citavi auf das Menü Zitation > Zitationsstile > Zitationsstil wechseln. Klicken Sie auf Stil suchen und hinzufügen. Tragen Sie in das Feld Name "Österreichisches Religionspädagogisches Forum (OERF)" ein. Aktivieren Sie die Optionsbox vor dem Stilnamen und klicken Sie auf Hinzufügen und OK.

 

  1. Selbständige Publikationen und Sammelwerke
  • Bitte setzen Sie die Nachnamen der AutorInnen jeweils in Kapitälchen. Beachten Sie: Kapitälchen sind keine Großbuchstaben! Sie erhalten dieses Schriftformat, indem Sie die betreffenden Textpassagen markieren und über die Menüleiste „Format“ unter „Zeichen“ die Option „Kapitälchen“ aktivieren.
  • Bitte achten Sie darauf, zwischen den Seitenzahlen einen langen Bindestrich (ohne Leerzeichen) zu verwenden

a) Monographie

Nachname, Vorname: Titel. Untertitel, Ort: Verlag AuflageJahr (= Reihe [wenn üblich/sinnvoll abgekürzt] Reihennummer).

Beispiele:

Roebben, Bert: Religionspädagogik der Hoffnung. Grundlinien religiöser Bildung in der Spätmoderne, Berlin: LIT 2011 (= Forum Theologie und Pädagogik 19).

Tschekan, Kerstin: Kompetenzorientiert unterrichten. Eine Didaktik, Berlin: Cornelsen Scriptor 2011 (= Scriptor Praxis - Unterrichten), 53–65.

Porzelt, Burkard: Grundlegung religiöses Lernen. Eine problemorientierte Einführung in die Religionspädagogik, Bad Heilbrunn: Klinkhardt 22013.

b) Sammelwerk / Lexikon

Nachname, Vorname / Nachname, Vorname (Hg.): Titel. Untertitel, Ort: Verlag AuflageJahr (= Reihe [wenn üblich sinnvoll abgekürzt] Reihennummer).

Bei mehreren AutorInnen bzw. HerausgeberInnen werden bis zu 3 in der Literaturangabe genannt. Die Trennung der Personennamen erfolgt durch einen Schrägstrich, wobei vor und nach diesem jeweils ein Leerzeichen zu setzen ist. Bei mehr als 3 Personen wird nur der erste Name genannt und anschließend „u. a.“ gesetzt.

Bei Verlagsorten kann dies ebenso gehandhabt werden, oder man nennt nur den jeweils ersten Verlagsort.

Beispiel:

Ziebertz, Hans-Georg / Simon, Werner (Hg.): Bilanz der Religionspädagogik, Düsseldorf: Patmos 1995.

  1. Unselbständige Publikationen

 a) Beitrag in einem Sammelwerk / in einer Festschrift

Nachname, Vorname: Titel. Untertitel, in: 1.b), Seite–Seite.

Beispiele:

Feifel, Erich: Didaktische Ansätze in der Religionspädagogik, in: Ziebertz, Hans-Georg / Simon, Werner (Hg.): Bilanz der Religionspädagogik, Düsseldorf: Patmos 1995, 86–110.

Schwab, Ulrich: Aktuell: Kompetenzorientierung, in: Menzel, Birgit (Hg.): Kompetenzen entwickeln und/oder Lebendiges Lernen, Gießen: Psychosozial-Verlag 2011, 7–10.

Exeler, Adolf: Die Situation des Glaubens als Herausforderung der Religionspädagogik; in: Ders.: Religiöse Erziehung als Hilfe zur Menschwerdung, München: Kösel 1982, 105–135.

 b) Artikel in einem Lexikon

Nachname, Vorname: Art. Titel, in: 1.b), Seite–Seite.

Beispiele:

Gönner, Gerhard: Art. Heraklit, in: Lutz, Bernd (Hg.): Metzler Philosophen Lexikon. Von den Vorsokratikern bis zu den Neuen Philosophen, Stuttgart: Metzler ²1995, 380–381.

Hoheisel, Karl: Art. Orpheus. I. Religionsgeschichtlich, in: LThK³ 7 (1998) 1139.

c) Beitrag in einer Zeitschrift

(die Namen der Zeitschriften sind immer auszuschreiben!)

Fügen Sie gegebenenfalls auch die DOI-Nummer des Zeitschriftenbetrags hinzu.

Nachname, Vorname: Titel. Untertitel, in: Zeitschriftenname Jahrgang/Heft ( Jahr ) Seite–Seite. DOI: DOI-Nummer.

Beispiele:

Prettenthaler, Monika: Von Bereichen, Dimensionen und Modellen. Eine Zusammenschau von Kompetenzmodellen für den Religionsunterricht, in: Christlich-pädagogische Blätter 124/3 (2011) 134–139.

Weirer, Wolfgang: Bildung – Religion – Kompetenz. Die Rede von der Kompetenz – eine Antwort auf Pisa? Herausforderungen für die Religionspädagogik, in: Österreichisches Religionspädagogisches Forum 18 (2010) 1–2.

Ritzer, Georg: „Kleine Brötchen backen“. Entwurf eines empirisch gestützten Kompetenzmodells für den schulischen Religionsunterricht, in: Religionspädagogische Beiträge 65 (2010) 3–20, 18.

Berger, Matthäus / Breser, Britta: Politische Bildung als Unterrichtsprinzip im österreichischen Schulsystem. Fokus: Religionsunterricht aus politikdidaktischer Perspektive, in: Österreichisches Religionspädagogisches Forum 27/1 (2019) 73-88. DOI: 10.25364/10.27:2019.1.6.

  1. Spezialfälle

a) Pressemeldungen

„Titel der Meldung“, in: Name des Mediums [z. B. APA, DPA, KathPress] Nummer

(Datum) Seite–Seite .

Beispiel:

„Aichern: Kirche muss soziales Gewissen sein“, in: KathPress-Tagesdienst 120 (26.05.2001) 9–11.

 b) Internetseiten

Erfassung wie eine unselbständige Publikation (vgl. 2. a oder c); nach „in:“ steht die

vollständige http-Adresse und das Abrufdatum.

Nachname, Vorname: Titel. Untertitel, in: http://www... http-Adresse [abgerufen am

TT.MM.JJJJ].

Beispiel:

Päpstlicher Rat für die Familie: Ehe, Familie und „Faktische Lebensgemeinschaften“ (21. November 2000), in: http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/family/documents/rc_pc_family_doc_20001109_de-facto-unions_ge.html [abgerufen am 11.06.2012].

Wenn auf der Internetseite kein Autor bzw. keine Autorin angegeben ist, so ist zumindest die Überschrift der Seite zu erfassen, damit aus der Literaturangabe hervorgeht, worum es sich ungefähr handelt.

 c) Ungedruckte Arbeiten / Hochschulschriften / „Graue Literatur“

Ungedruckte Arbeiten werden mit der formalen Zuordnung in Klammer (wie bei einer Reihe)

angeführt.

Beispiel:

Aigner, Maria Elisabeth: Die Praxis wissenschaftlicher Theologie. Eine Reflexion hinsichtlich ihrer diakonischen Verantwortung, Graz 1993 (= Diplomarbeit Universität Graz).

Erst-/Folgebelege

Das jeweilige ERSTZITAT ist nach den oben angeführten Hinweisen zu erstellen, alle FOLGENDEN Zitate desselben Titels nach folgendem Schema, das auf das Erstzitat verweist:

4 Exeler 1982 [Anm. 2], 135; vgl. Bitter 1987 [Anm. 1], 930–931.

6 Vgl. dazu auch Feifel 1995 [Anm. 3].

Wenn eine Publikation in der unmittelbar folgenden Fußnote noch einmal zitiert wird, reicht der Vermerk „ebd.“ bzw. „ebd., Seite“, beispielsweise „ebd., 45–48“.

Fußnoten enden jedenfalls mit einem Punkt.