Österreichisches Religionspädagogisches Forum (ÖRF)

Austrian Journal of Religious Education

 

Das Österr. Religionspädagogische Forum (ÖRF) ist eine religionspädagogische Fachzeitschrift, deren Ziel es ist, die wissenschaftliche Theoriebildung im Bereich der Religionspädagogik und der religiösen Bildung zu fördern. Die Zeitschrift dient der religionspädagogischen Theoriebildung und thematisiert bewusst den österreichischen Kontext, möchte aber gezielt auch für andere Länder, Regionen und Kontexte interessant sein. Sie ist ökumenisch und interreligiös ausgerichtet und somit ein Publikationsorgan für ReligionspädagogInnen aller Religionen und Konfessionen, die an Pädagogischen Hochschulen oder Universitäten im Bereich von Forschung und/oder Lehre tätig sind. Die Zeitschrift erscheint zweimal im Jahr (Mai und November) als Open-Access-Zeitschrift, deren Hauptbeiträge einem Peer-Review-Verfahren unterzogen werden. Die Beiträge der Zeitschrift sind u.a. im „Web of Science (Emerging Sources Citation Index)“ und im Directory of Open Access Journals (DOAJ) gelistet. Jedes Heft hat ein durch das Editorial Board festgelegtes Schwerpunktthema. Zu diesem Thema gibt es jeweils zeitgerecht davor einen offenen Call for Papers, aber es werden auch konkrete AutorInnen explizit um Beiträge angesprochen. Daneben werden Beiträge zu religionspädagogischen Themen aller Art veröffentlicht, zu allen Lernorten von Religion und zur Wissenschaftstheorie der Religionspädagogik. Beiträge können auch die Praxis religiöser Bildung in den Blick nehmen, doch sie sollen dabei erkennbar theoriegeleitet sein. Die Hefte umfassen auch Buchbesprechungen sowie die Vorstellung von religionspädagogischen Masterarbeiten und Dissertationen, die in Österreich entstanden sind. Im „Österreichischen Religionspädagogischen Forum“ werden ausschließlich Originalbeiträge veröffentlicht, die bisher noch nicht andernorts publiziert wurden.

Bd. 29 Nr. 1 (2021): Religionsdidaktik im Kontext von Fachdidaktiken

In den letzten 20 Jahren hat sich das Gespräch zwischen den Fachdidaktiken enorm intensiviert. Dazu haben die Bildung von fachdidaktischen Dachorganisationen wie der GFD in Deutschland, der ÖGFD in Österreich und von KOFADIS in der Schweiz beigetragen, aber auch die zunehmende Kooperation von Fachdidaktiken in diversen Forschungsprojekten. Darüber hinaus unterstützen die Bildung von Zentren für LehrerInnenbildung oder Schools of Education die Verschränkung von Fachdidaktiken, Fachwissenschaften, Bildungs­wissenschaften und Praxis. Auffallend ist auch, dass sich – u. a. bedingt durch die mangelnde Rezeption jüngerer fachdidaktischer Entwicklungen in der Allgemeinen Didaktik – eine Allgemeine Fachdidaktik etabliert hat (Bayrhuber u. a. 2017; Rothgangel u. a. 2020). Indem die Allgemeine Fachdidaktik einen Vergleich der Fachdidaktiken durchführt, der den Blick zugleich auf Gemeinsamkeiten wie Unterschiede richtet, können wiederum Impulse für das Gespräch innerhalb und zwischen den Fachdidaktiken entstehen.

Veröffentlicht: 2021-05-17

Editorial

Andrea Lehner-Hartmann, Martin Rothgangel

6-9

Lernen an Biografien

Eine interdisziplinäre Spiegelung

Hans Mendl, Rudolf Sitzberger, Alexandra Lamberty, Mirjam Dick, Viola Huang, Dorothe Knapp, Johannes Przybilla

61-88

Zum scheinbar mühelosen Wechsel zwischen Welten

Hürden im Erwerb von Differenzkompetenz aus interfachdidaktischer Perspektive

Oliver Reis, Prof. Dr., Karin Kempfer, Stephan Hußmann, Prof. Dr., Claudia Gärtner, Prof. Dr.

89-109

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